Alfred Ehrhardt


Alfred Ehrhardt
›Scala pretiosa L., Chinesisches Meer‹ (1940/41)
pigment print on Canson Platine Fibre Rag [2018],
nut wood frame
paper/frame: 60 x 50 cm
Mit seinem fotografischen und filmischen Werk zählt Alfred Ehrhardt - 1928/29 am Bauhaus Dessau / 1930 bis 1933 Dozent für Materialkunde an der Landeskunstschule Hamburg - zu den herausragenden Vertretern der Neuen Sachlichkeit. Alfred Ehrhardts Fotografien sind im weitesten Sinn Naturaufnahmen. Er interessierte sich für die Bodenformationen im Watt und in der Dünenlandschaft der Kurischen, Nehrung, er bereiste Island, fotografierte Kristalle, Muscheln und Korallen und er beschäftigte sich mit Mikrofotografie. Mit seiner systematischen Erfassung von Meerestiergehäusen schaffte er den Eindruck einer unendlichen Formenvielfalt und stellte er die »überzeitlichen elementaren Urkräfte« der Natur sowie die »absoluten Gesetze aller Erscheinungen« dar, die in ihrem Formenreichtum »nicht dem Chaos oder der gestaltlosen Verschwendung« entspringen.